Ich kann mich noch gut erinnern: als Olympus und Panasonic das MFT-System ankündigten, war die Skepsis in den Foren groß! Man hatte dem System keine große Überlebenschance eingeräumt. Doch es kam alles anders… Continue reading »
Makros mit Panasonic G1
Olympus E-PL1
Von dem verlockenden Preis von 149 Euro habe ich mich verführen lassen und eine Olympus E-PL1 bei Amazon bestellt. Ursprünglich kostete das Gehäuse mal 599 Euro laut Hersteller. Das ganze ist gerade mal 15 Monate her. Mittlerweile gibt es ja schon die E-PL2 und E-PL3 aber ich dachte mir, bei dem Preis kann man nichts falsch machen. MFT-Objektive hatte ich ja schon und ein Zweitgehäuse konnte ich gut gebrauchen. Mit dem Kitobjektiv kostet die Kamera derzeit ca. 300 Euro. Dafür gibt es derzeit noch nicht mal eine Olympus XZ-1 Kompaktkamera oder eine Canon G12. Allerdings ist man mit der E-PL1 flexibler und hat einen größeren Sensor. Als “Immerdabei-Kamera” mit dem 17mm/2.8 Pancake ist das für mich Ideal.
Die Bedienung ist im Vergleich zur E-P1 etwas umständlicher. Dafür hat man einen eingebauten Blitz und einige zusätzliche Art-Filter, wobei mich der “Modellbau-Filter” am meisten interessiert. Insgesamt halte ich die E-PL1 für eine sehr gute Alternative zu den derzeit erhältlichen Edelkompaktkameras und vom Preis/Leistungsverhältnis unschlagbar.
Spiegel Online hat einen interessanten Artikel zur Panasonic GF3, der Olympus E-P3 und der neuen Sony Nex C3 ins Netz gestellt. Einen klaren Gewinner gibt es nicht, jedes Modell hat seine Vor- und Nachteile. Aus meiner Sicht ist der Drang zur Miniaturisierung momentan etwas übertrieben. Das Geld sollte lieber in die Entwicklung neuer Sensoren gesteckt werden. Aber ich denke noch kleiner wird man Wechselobjektiv-Gehäuse nicht bauen können (zumindest nicht mit APS- C oder FT-Sensoren).
Pentax Q Systemkamera – Erste Bewertung
Kleiner geht es immer! Pentax hat mit dem Modell Q die derzeit kleinste Kamera mit Bajonett und Wechselobjektiven angekündigt. Diese Kamera ist noch kleiner wie die Sony Nex Modelle und ungefähr so groß wie eine Olympus XZ-1 Kompaktkamera. Um diese kompakten Maße zu realisieren, hat Pentax einen 1/2,33″ Sensor verbaut. Sensoren solcher Größe gibt es derzeit nur in Kompaktkameras der mittleren Preisklasse und darunter. Ein Sensor ein einer Panasonic oder Olympus MFT-Kamera ist acht mal größer, ein APS-C Sensor sogar 13 mal größer. Selbst der Sensor meiner Fuji F550 EXR ist mit 1/2″ größer als der Sensor der Pentax Q.
Da frage ich mich warum Pentax dieses Modell entwickelt hat. Das Problem solcher kleiner Sensoren ist das Rauschverhalten bei hohen ISO-Werten. Kameras mit Wechselobketiven kauft man dann, wenn man eine höhere Bildqualität als bei Kompaktkameras oder Bridgekameras möchte. Es kann natürlich sein, das Pentax extrem hochwertige Optiken für die Q zur Verfügung stellt, das würde die Sensorgröße etwas relativieren. Der Preis von 700 Euro für Kamera und einer Festbrennweite mit ca. 50mm könnte darauf hindeuten. Trotzdem halte ich den Sensor für zu klein geraten und den Preis für zu ambitioniert. Übrigens ist die Kamera nur mit der Festbrennweite wirklich kompakt, mit den Zoomoptiken relativiert sich das wieder.
Die Ausstattung der Pentax Q ist einigermaßen komplett. Ein 3″ Display mit 460.000 Pixel, Blitzschuh, RAW, Bildstabilisator und 12MP Auflösung geht in Ordnung. HD-Video mit 1080p und ein eingebauter Blitz sind ebenfalls vorhanden. Allerdings ist die Ausstattung jetzt auch nicht spektakulär. Als Zielgruppe kommen eigentlich nur Umsteiger von Kompaktkameras in Frage, weniger ambitionierte Fotografen. Allerdings ist der Preis für die Kamera nach meinem Geschmack etwas zu hoch. Eine MFT-Kamera bekommt man schon für deutlich weniger, ebenso eine Systemkamera mit APS-C Sensor. Ich spekuliere jetzt mal: ich glaube nicht dass die Bildqualität besser sein wird als bei einer MFT-Kamera. Ebenso vermute ich das eine Olympus XZ-1 oder Panasonic LX5 bessere Ergebnisse erzielen wird. Auf die ersten Tests der Pentax Q bin ich sehr gespannt.
Übrigens hat Pentax für den Herbst 2011 eine weitere spiegellose Systemkamera mit APS-C Sensor angekündigt. Optiken des Q-Modells wird man an dieser neuen Kamera nicht verwenden können. Pentax hat eine große Konkurrenz, sowohl die neue Olympus E-PM1 wie auf die Panasonic GF3 sind nochmal kompakter als bisherige MFT-Kameras und besitzen einen wesentlich größeren Sensor. Zudem lassen sich alle MFT-Optiken problemlos verwenden.
Innenansichten QM2
Das tägliche Bild – Island
Olympus E-PL1 Bildergalerie
Die Kollegen von dpreview haben die finale Firmwareversion der Olympus E-PL1 erhalten und sind damit auf Fototour gegangen. Herausgekommen sind 25 Bilder die auf dpreview.com angesehen werden können. Zu den Bildern werden die Brennweite, Belichtungszeit und ISO eingeblendet. Einige der Bilder wurden mit den Art-Filtern erstellt. Wer die Olympus E-PL1 in Betracht sieht, sollte sich die Bilder mal ansehen.











